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    Mit dem Finger auf jemanden zu zeigen gilt als unhöflich und respektlos. Daher auch der Spruch "Mit dem nackten Finger zeigt man nicht auf angezogene Leute". Im Mittelalter glaubte man, man würde seinem Gegenüber mit einem Fluch belegen oder das Gegenüber würde einem die Kräfte entziehen, wenn man mit dem Zeigefinger auf ihn zeigt. Deshalb hat man besonders früher vermieden mit dem Zeigefinger auf Kranke, Alte oder Behinderte zu zeigen da die einem sonst die Kraft und die Gesundheit entziehen.  In Deutschland wird heute daher nur mit der ganzen Hand auf jemanden gezeigt.
  2. Wer Essen versalzt ist verliebt
  3. Scherben bringen Glück
  4. Wenn du niest oder Schluckauf hast denkt gerade jemand an dich
  5. Wenn man glaubt das etwas schlechtes passiert dann wird das auch eintreffen ,genauso ist auch wenn man glaubt das etwas gutes passieren wird
  6. Wenn man die ganze Zeit mit seinem Glück prahlt wird einem etwas schlechtes passieren.
  7. Kleinen Kindern wird erzählt das es am nächsten Tag Regen oder Gewitter geben wird wenn sie ihren Teller nicht ganz leer essen.
  8. Manche Menschen glauben das es Glück bringt wenn ein Vogel bei einem Menschen auf die Schulter oder den Kopf kackt
  9. Im Allgemeinen gilt Vogelkacke als Glücksbringer
  10. Wenn du niest oder Schluckauf hast, dann denkt gerade jemand an dich 
  11. Wenn jemand niest, sollte man ihm unbedingt „Gesundheit“ wünschen, sonst droht einem selbst Pech und man wird z.B. Krank. Denn eigentlich dient das altbewährte “Gesundheit wünschen“ nicht etwa um der andere Person Gesundheit oder ähnliches zu wünschen, sondern dem Selbstschutz. Man will sich damit selbst vor einer Krankheit schützen nicht etwa die andere Person. Durch das Niesen könnte die bevorstehende Krankheit der anderen Person nämlich auf einen selbst übergehen, und genau davor will man sich schützen.
  12. In Deutschland glaubte man früher das Wölfe böse Monster sind die uns Menschen Unglück und Tod bringen (daher wurden die Wölfe früher in Deutschland ausgerottet)
  13. Früher glaubte man an böse Hexen, sie brachten Tod und Unglück
  14. Schweine gelten als Glücksbringer ,sie bringen Glück, Wohlstand und Reichtum. Daher sagt man auch das man "Schwein gehabt hat" wenn man Glück hatte. Deshalb gibt es auch das sogenannte “Sparschwein“ und nicht etwa die Sparkuh oder Ähnliches. Denn wenn man sein Geld in einem Sparschwein aufbewahrt, wird es sich dem Aberglaube zu Urteil vermehren.
  15. Der Schronsteinfeger gilt als Glücksbringer daher soll z.B. der Besuch eines Schornsteinfegers Glück bringen und auch eine Porezellanfigur eines Schorsteinfegers soll Glück bringen. 
  16. Marienkäfer bringen Glück, einen zu finden und auf der Hand zu haben bringt noch mehr Glück. Marienkäfer niemals töten oder wegscheuchen das bringt Unglück.
  17. Es gibt sogar den Aberglauben das Menschen die gestorben sind als Marienkäfer wieder geboren werden
  18. Man soll in Deutschland nicht vom Teufel reden sonst kommt er ,"Wenn man vom Teufel spricht dann kommt er gelaufen"
  19. Man soll auch nicht von Trollen reden sonst ruft man sie damit herbei, "Wenn man von den Trollen spricht, stehen sie in der Eingangshalle und lauschen."
  20. Man soll nicht schlecht von Geistern reden, überhaupt soll man nicht von Geistern reden, sonst wird man von ihnen Heimgesucht.
  21. Wenn man nachts durch den Wald fährst. Und man siehst die Schwarze Nebelfrau, dann passiert dir Gutes. Wenn man die Weiße Nebenlfrau siehst, schlechtes. Als Nebelfrau wird ein weibliches Wesen des Waldes bezeichnet. sie wacht über den Wald und beschützt ihn. Wenn dieses Wesen weiß gekleidet ist wird es einem Glück und Gutes bringen ist dieses Wesen schwarz gekleidet wird es einem Pech und Unglück bringen. Diese Frau taucht nur im Nebel auf.
  22. Stelle keine Tasche mit Geld auf den Boden, weil man sonst kein Geld mehr bekommt
  23. Neujahr und Karfreitag sollte man lieber zu Hause bleiben, denn Reisen an diesen Tagen bringt Unglück
  24. Der Sonntag gilt als ein Glückstag. Und zwar weil am Ostersonntag Jesus wieder auferstanden ist. Aber es gibt auch Dinge die man am Sonntag nicht tun darf: "Sich borgen, bringt Sorgen" – wenn man sich am Sonntag etwas ausleiht bringt es Pech. Und wer Sonntags krank wird, wird lange nicht gesund.
  25. Sonntag gilt auch als Ruhetag. Man sollte sich am Sonntag ausruhen und nicht arbeiten sonst droht einem Unglück, daher soll man z.B. den Müll nicht am Sonntag rausbringen. Allerdings darf man am Sonntag raus gehen und auf Festen feiern. Aber Läden müssen normalerweise geschlossen haben. Es gibt nur bestimmte Ausnahmen z.B den Verkaufsoffenen Sonntag, das ist allerdings eher eine Art Feiertag als ein Arbeitstag.
  26. Der Karfeitag gilt als Pech Tag, da Jesus an diesem Tag gestorben ist, daher sind Freitage in Deutschland keine Glückstage. Der Freitag gilt als ein schlechter Tag.
  27. Wer am Freitag viel lacht, hat am Sonntag Grund zum Weinen.
  28. Wer gestolpert ist, sollte ein Stück zurückgehen und die Stelle erneut überschreiten, um Unglück abzuwenden.
  29. Einen gefundenen Kamm bitte liegenlassen, denn Aufheben bringt Unglück
  30. Um Unglück zu vermeiden sollte man auch keine spitzen Gegenstände vom Boden aufheben
  31. Im Mittelalter galt die Farbe Gelb als Vorzeichen für Unglück und Tod, weshalb man geliebten Menschen nichts Gelbes schenken sollte. Lassen sich Raben auf einem Hausdach nieder, wird einer der Bewohner krank. Nur durch dreimaliges Ausspucken kann man den bösen Zauber abwehren. Auch die Rufe von Kauzen und Uhu künden drohendes Unheil an. Steht auf dem Maisfeld eine weiße Pflanze oder hat eine Rübe auf dem Acker weiße Blätter, droht der Familie des Bauern ein großes Unglück. Das Stehenbleiben einer Uhr gilt sogar als Hinweis auf einen bevorstehenden Todesfall.
  32. Es gibt Menschen die glauben das bei einer Hochzeit Unglück droht, wenn die Frau eine echte Perlenkette trägt (jede Perle eine Träne) oder der Bräutigam das Hochzeitsauto selbst fährt. Trägt die Braut geschenkte Schuhe , läuft sie bald nach der Hochzeit davon. Auch ein verschmutzter oder nasser Brautschleier gilt als böses Omen. Und Lacht die Braut am Hochzeitstag viel, muss sie in der Ehe viel weinen.
  33. Wer mit den Zinken seiner Gabel sein Essen umrührt, darf sich nicht wundern, wenn er von Insekten gestochen wird
  34. Isst man mit dem Löffel einer fremden Person, muss man schnell dreimal draufpusten, um noch Unglück abzuwenden.
  35. Wer sich gar die Hände am Tischtuch abtrocknet, dem wachsen Warzen
  36. Salz borgen soll ebenso Pech bringen wie das Verschütten von Salz
  37. Auch wer mit den Fingern auf den Tisch klopft, ruft damit das Unglück herbei. Wer nachts etwas auf dem Tisch liegenlässt, verbringt eine schlaflose Nacht.
  38. Wenn man seinen Teller nicht ganz auf gegessen hat wird schlechtes Wetter sein
  39. Wer ein 1 oder 5 Cent Stück auf dem Boden findet wird Glück haben.
  40. Beim Trinken mit den Gläsern anstoßen Soll böse Geister aus der geselligen Runde vertreiben
  41. Dreimal auf Holz klopfen. Der Lärm in Verbindung mit der magischen Zahl "Drei", soll feindlichen Wesen das Fürchten beibringen und sie vertreiben
  42. Beim Gähnen die Hand vor dem Mund halten. Was heute eine selbstverständliche Geste guten Benehmens ist, hat im Kern eine abergläubische Bedeutung, nämlich die, zu verhindern, dass böse Geister in Mückengestalt in den Mund gelangen können.
  43. Jemandem "Toi, toi, toi!" wünschen. Man wünscht dem Betreffenden alles Gute und viel Glück
  44. Auf dem Polterabend Porzellan zerdeppern. Soll böse Dämonen in die Flucht schlagen und dadurch dem Brautpaar eine glückliche Ehe bescheren
  45. Das Brautpaar mit Reis bewerfen. Soll dem Paar viele Kinder bescheren.
  46. Wer mit dem linken Fuß zuerst aufsteht wird den ganzen Tag Unglück und schlechte Laune haben. Mit dem rechten Fuss zuerst aufstehen, soll Missgeschicke verhindern
  47. Scharfe Gegenstände nicht mit der schafen Seite nach oben legen. Da es Pech bringt und den Teufel anlockt. 
  48. Fluchen, während eines Regenbogens am Himmel. Früher glaubte man, dass es sich bei einem Regenbogen ,um den bunten Kleidersaum ,der Mutter Gottes handeln würde. Und deren überaus empfindlichen Ohren wollten keine hässlichen Flüche hören.... 
  49. Nicht vor dem ersten Hahnenschrei aufstehen. Denn dann sind noch die nächtlichen Dämonen aktiv und du könntest ihr Opfer werden
  50. Zwischen Weihnachten und Neujahr Bettwäsche zum Trocknen aufhängen. Wer sich dieses "Vergehen" zu Schulden kommen lässt, muss mit einem schlimmen Unglück in der Familie rechnen
  51. Geld zählen. Soll zur Folge haben, dass es weniger wird. Machst du es täglich, wirst du mit frühzeitigem Haarausfall bestraft.
  52. Wer Wildschweinfleisch isst Soll das gesamte Leben über ein Versager bleiben und es zu nichts bringen
  53. Laut über sein Glück oder seine Zufriedenheit sprechen .Soll die bösen Geister auf einen aufmerksam machen, die den angenehmen Zustand dann zu zerstören versuchen
  54. Glückspfennige an Freunde oder den Partner verschenken. Pfennige enthalten unter anderem Kupfer, und Kupfer wiederum soll nicht nur böse Kräfte fernhalten, sondern auch und die Liebesfähigkeit stärken können.
  55. Am Hochzeitstag etwas Neues, Altes, Blaues und Geliehenes tragen. Soll zu einer besonders glücklichen Ehe verhelfen
  56. Jemandem, der etwas Besonderes vorhat, die Daumen drücken'. Dem Daumen als stärkstem Finger werden überirdische Fähigkeiten zugesprochen, weswegen das Daumen drücken dem anderen Glück bringen soll.
  57. Eine Knabenkrautwurzel bei sich tragen. Soll vor Geldsorgen bewahren
  58. Auf eingenommenes Geld spucken. Soll dafür sorgen, dass es sich stark vermehrt
  59. Neujahrsbrauch: In Mitteleuropa weit verbreitet sind Speisen aus Schweinefleisch, zu essen, da das Glück bringen sollen. Als Süßigkeit verzehrt man Marzipanschweinchen aber auch Backwaren wie Früchtebrot auch sogenannte Neujahrsbrote, in die oft einzelne Münzen eingebacken werden. Geflügel hingegen sollte zu Neujahr in gar keinem Falle verzehrt werden, da das Glück sonst hinweg fliegt. Eine Ausnahme bilden die Rheinländer, die mit der Neujahrsgans ihrem Schicksal trotzen wollen. Am ersten Neujahrestag isst man Sauerkraut, dies soll einem viel Geld im jeweiligen Jahr bescherren und verhindern das man Geld verliert.
  60. Unter einer Leiter durchgehen, bringt Unglück.
  61. Der erste Traum an einem neuen Ort, neuen Haus, Raum oder ähnlichem, wird meistens wahr.

Wohlstandsboten und Reichtumsbringer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Während der Karnevalszeit Hirsebrei essen
  • Beim ersten Kuckucksruf im Frühjahr oder beim Anblick der ersten Schwalbe die Münzen im Geldbeutel durcheinander mischen
  • Wer einen weißen oder gelben Schmetterling sieht
  • Geld zu einer Alraunwurzel legen (soll sich verdoppeln)
  • Den Neumond draußen im Freien in den Geldbeutel schauen lassen
  • Menschen mit zwei Haarwirbeln, Kraushaar oder Haaren am Ende des Halses

Bauernregeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauernregeln sind bestimmte Aberglauben ,der Bauern, über das Wetter.*Regnets Sonntags über das Meßbuch, so hat man die ganze Woch' genug

  • Wenn es im Westen blitzt, so blitzt es nicht um Nichts; wenn es aber im Norden blitzt, so ist es ein Zeichen von Hitz
  • Wenn Abends tanzt die Nebelfrau und morgens liebt auf Grässern Tau wird heiß die Sonn` am Tage sein werden Bohnen und Gurken üppig gedeih`n
  • .....
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